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Orale Therapie / Re: Metformin mit welchem Essen einnehmen ?
« Letzter Beitrag von Gyuri am März 01, 2025, 15:25 »
Ich weiß … es ist ein älterer Beitrag.

 :rotwerd: Allerdings habe ich inzwischen nach einem Selbstversuch (mit meiner Diabetologin besprochen) festgestellt, dass bei mir Metformin inzwischen sehr wohl eine Zucker senkende Wirkung hat.
Auch gab es nach 14 Tagen ohne Metformin leider kein Nachlassen meiner Durchfall-Neigung.  :daumenrunter:

Die Wirkung konnte ich leicht aus drei 14 Tage-Dexcom G7 Protokolle sehen.
(bereits an anderer Stelle hier im Forum gezeigt.  :rotwerd: )

(größer durch CLICK)
Ich zeige hier (von links)
• die letzten 14 Tage VOR dem Absetzen (2*1000mg)
• die 14 Tage OHNE Metformin
• die ersten 14 Tage wieder MIT Metformin (2*1000mg)
Dass der Zeitraum nach der Pause mit einem niedrigeren durchschnittlichen Glukosewert (137mg/dL) bzw. GMI 6,6% "belohnt wurde ist ein Trugschluss, im Gegensatz zu vorher mit 145mg/dL bzw. GMI 6,8%.  Der neu gestzte Sensor zeigte oft niedrigere Werte als mit blutigen Gegenmessungen an, was sich besonders in der Nacht/im Schlaf bemerkbar machte.

Ich stellte dann die Warngrenze zuerst auf 55mg/dL um schlafen zu können … und weil ich dann weiter "gewarnt" wurde, schaltete ich den Alarm nachts ganz ab.  :zunge2:
In der Claritry-Statistik erschienen aber diese offensichtlichen Messfehler aber als Hypos.
Ich gehe davon aus, dass auch in einigen anderen Bereichen zu wenig Glukose gemessen wurde.
Eine "Kalibrierung" war (bei schwankendem Trendpfeil) nicht möglich bzw. nicht sinnvoll.  :balla:
Zum Glück sind solche Sensoren aber die Ausnahme.

Anmerkung zum GMI!
Dieser entspricht in etwa dem HbA1c-Wert eines Labors

Neulich war ich mit meinen Laborwerten bei der jährlichen Untersuchung beim Kardiologen.
Dieser lobte mich, weil der vom Labor gemessene Langzeitwert bei 7,0% war? ???
Ich meinte, ja er sei nicht so dolle, aber die Diabetologin gesteht mir einen Wert "um die 7,0%" zu.

Darauf er: "Nein, das ist kein Zugeständnis, sondern genau der aktuell empfohlene Wert … besonders für Herzkranke wie Sie!"


btw: (hat jetzt nichts mehr mit Metformin zu tun … wohl aber mit oraler Therapie)
Genauso meinte er (schon beim letzten mal), ich solle meinen Ruhe-Blutdruck auf jeden Fall nicht unter SYS=120mmHg halten, besser etwas mehr … bis 130 oder maximal 135.

Dass meine Diastolen oft unter 60mmHg liegen, störte ihn weniger. Meine Herzinsuffizienz verhindert eine bessere Einstellung … Hauptsache, die Systolen arbeiten noch  :herz:

Das hat dann auch meine Hausärztin bestätigt.  :dafuer:
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Gyuri am Februar 27, 2025, 23:40 »
Zitat
Fazit

Falls die Beschwerden sehr plötzlich, mit hohem Fieber, starker Abgeschlagenheit und heftigen Muskel- und Gliederschmerzen auftreten, spricht das eher für eine echte Grippe.
:gruebeln: So betrachtet hatten meine Frau und ich eher eine Grippe.

Nach knapp 2 Wochen war aber alles ausgestanden … ganz ohne Arzt und ohne Medikamente.  8)

Meine Frau blieb meist im Bett und ich habe mich halt etwas "geschont". Als pflegender Angehöriger und Rentner kann und will ich mich nicht Krank melden.
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Oggy am Februar 26, 2025, 20:25 »
Eine "echte" Grippe hatte ich mit 17
3 Wochen flach gelegen (Hohes Fieber, Schüttelfrost, Gewichtsverlust - das komplette Program) - dann notgedrungen zurück in die Schule - Rückfall - nochmal 4 Wochen.
Braucht KEINER :kotz:
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Februar 26, 2025, 10:45 »
Ich habe mir die Unterscheidung mal von ChatGPT formulieren lassen:

Der Unterschied zwischen einer echten Grippe (Influenza) und einem grippalen Infekt (Erkältung) liegt vor allem in der Schwere und dem Verlauf der Symptome. Hier sind einige Merkmale zur Unterscheidung:
Echte Grippe (Influenza)

    Plötzlicher Beginn: Symptome treten abrupt auf, oft innerhalb weniger Stunden.
    Hohes Fieber: Typischerweise über 38,5 °C, oft begleitet von starkem Schüttelfrost.
    Starke Abgeschlagenheit: Extreme Müdigkeit und Schwächegefühl, das über Tage bis Wochen anhalten kann.
    Muskel- und Gliederschmerzen: Oft sehr ausgeprägt.
    Trockener Reizhusten: Intensiv und anhaltend, oft mit Brustschmerzen verbunden.
    Seltener Schnupfen: Meist weniger ausgeprägt als bei einer Erkältung.

Grippaler Infekt (Erkältung)

    Langsamer Beginn: Symptome entwickeln sich schleichend über 1–2 Tage.
    Leichtes Fieber oder keins: Meist unter 38,5 °C.
    Milde Abgeschlagenheit: Man fühlt sich unwohl, aber nicht extrem geschwächt.
    Leichte Muskel- und Gliederschmerzen: Falls vorhanden, sind sie weniger stark.
    Husten: Meist erst im späteren Verlauf und nicht so stark wie bei der Grippe.
    Schnupfen und Halsschmerzen: Sehr häufig und oft die ersten Symptome.

Fazit

Falls die Beschwerden sehr plötzlich, mit hohem Fieber, starker Abgeschlagenheit und heftigen Muskel- und Gliederschmerzen auftreten, spricht das eher für eine echte Grippe. Eine Erkältung verläuft meist milder und beginnt schleichender.

Im Zweifel, besonders bei Risikogruppen (Ältere, chronisch Kranke), sollte ein Arzt konsultiert werden. Ein Schnelltest kann ebenfalls helfen, die Influenza zu bestätigen oder auszuschließen.


Und mein persönliches Fazit daraus: ich hatte mal eine Grippe, die mich direkt für ein paar Tage ausgeknockt hatte. Das waren so 2-3 Tage, an die ich absolut keine Erinnerung mehr hatte.
Da ich nicht eingenässt war, muss aber zumindest der Toilettengang noch funktioniert haben. War im Nachhinein betrachtet jedenfalls gruselig.

Viele Grüße
Jörg
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Gyuri am Februar 25, 2025, 16:29 »
Es ist nur so:
Wenn es mich mal (sehr selten) erwischte, konnte ich nie sagen, ob es nur ein "grippialer Infekt", oder doch eine "echte Grippe" werden würde.

Im Nachhinein betrachtet hatte ich VIELLEICHT noch nie eine "echte" Grippe?  :gruebeln:
Egal - jedenfalls verlief so eine "Krankheit" bei mir (auch ohne Impfung) immer glimpflich … so eben auch vor ein paar Wochen. 

Jetzt noch etwas aktuelles zum Thema:

Ich fühle mich heute klasse, weil …
… inzwischen nichts mehr auf einen grippalen Effekt und schon gar nichts auf eine Grippe hindeutet. 
:banane:

Heute Nachmittag setzte ich mir einen neuen G7-Sensor und auch das ist (jedenfalls bis jetzt) mit der Zuversicht verbunden, dass dieser Sensor (im Gegensatz zum letzten) in etwa das gleiche anzeigt, wie ich blutig messe.



Vor dem Mittagessen hatte ich keine Zeit zum Wechsel, weil ich kochen musste und vor dem Essen kontrollierte ich ausnahmsweise "blutig" … obwohl das Ergebnis meist keinen Einfluss auf mein Spritzverhalten hat.
 :mahl: KE auf dem Teller * Faktor(Mittag) 3 = Insulineinheiten … praktisch immer!

Knapp drei Stunden später hatte ich die Bestätigung,  dass es so passte.  :super:
(Wäre ich mir nicht sicher gewesen, hätte ich ja noch mal den blutigen pp-Wert messen können.)
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Joerg Moeller am Februar 24, 2025, 12:53 »
Früher sagten wir immer:
"Wenn man gegen Grippe was macht, dauert sie 14 Tage, wenn nicht, zwei Wochen" :coolman:

Nein, das gilt eher für eine Erkältung (grippaler Infekt).

Eine echte Grippe ist eine sehr ernste Erkrankung, an der in der Saison 2017/2018 über 25.000 Menschen gestorben sind.

Viele Grüße
Jörg
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6,5 BE und ein Faktor von 1,5, da hätte ich 10 IE Insulin spritzen müssen.
Ich habe kein Insulin gespritzt.
Das waren danach die Ergebnisse
 
Start : 90 mg/dl
20 Min später : 100 mg/dl
60 Min später 156 mg/dl
120 Min später : 123 mg/dl
180 Min später :103 mg/dl

Für mich macht es den Anschein, als wenn ich kein Insulin benötige.
Ich spritze abends 24 IE Toujeo ( Langzeitinsulin) und nehme 1000 mg Metformin.
Kann es sein, dass das ausreichend ist?

Ja, würde ich auch so sehen. Frag doch mal deinen Arzt.

Zitat
Wie kann man feststelle, das der Körper genug eigeninsulin ausschüttet und ich trotzdem was spritze?

Dafür gibt es den sogenannten C-Peptid Test.
C-Peptid ist ein Abfallprodukt, das bei der körpereigenen Insulinproduktion anfällt.

Viele Grüße
Jörg
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… Wie kann man feststelle, das der Körper genug eigeninsulin ausschüttet und ich trotzdem was spritze?
Ich nenne es mal eine Insulinüberlagerung.

Und nochmal eine frage, Metformin kann doch nicht zu einer Unterzuckerung führen oder?

Ich bin jetzt vollig durcheinander :kratz:

Dich plagen einfach zu viele Fragen auf einmal, vermutlich, weil du viel zu viel misst.

Denk dir nix - das habe ich zu Beginn meines Typ2-Diabets auch gemacht. Allerdings hatte ich damals kein CMG wie FreeStyleLibre oder später Dexcom zur Hand …

Ich glaube ganz fest:
Als Typ2 kannst zu überhaupt nichts genau berechnen, so lange deine BSD noch arbeitet.
Die soll dann nach ein paar Jahren nachlassen und dann geht da mehr.
Ich habe nun seit ca. 26 Jahren Insulinpflicht immer noch den Eindruck, dass meine BSD mithilft, mal mehr - mal weniger.

Was Metformin bewirkt, kann sehr unterschiedlich sein.
Vor gut 10 Jahren konnte ich in einem Selbstversuch dem Diabetologen beweisen, dass bei mir Metformin nichts bewirkt … (hierüber könnte ich sehr viel schreiben … :banane: )

Ich wollte den Beweis erneut herstellen, weil ich vom wieder verschriebenen Metformin weg wollte.
(Unerklärliche Probleme mit lange anhaltendem Durchfall seit Corona :kreisch: )
Die Diabetologin "spielte mit" und so setzte ich Metformin ab.
Nun konnte ich die Wirkung von Metformin dank meiner kontinuierlichen G7-Überwachung ganz locker beobachten, was vor 10 Jahren mit vielen blutigen Messungen und eigener Statistik mit Excel sehr aufwändig war.
(größer durch CLICK)
Hier sieht man leider keine Einzelheiten, weil ich hier keine größeren Bilder (oder andere Formate) zeigen kann.

Hier stellte ich meine Trendverläufe (aus Decxom Clarity) über jeweils drei 14-Tagesverläufe gegenüber. In den sechs Wochen änderte ich nicht nichts an meinem Spritz- und Ess-Verhalten!
So sieht man links wie es seit langem MIT Metformin lief.
Mittig ist der Verlauf über zwei Wochen OHNE Metformin zu sehen.
Rechts hatte ich den Versuch abgebrochen (auch weil sich nichts am Durchfall änderte) und ab da wieder 2x 1000mg Metformin geschluckt.

Der Schluss, dass ich vor dem Versuch einen höheren GMI 6,8% als nacher (GMI 6,6%) hatte ist falsch. Der Sensor stellte Hypos fest, wo keine waren, was die Statistik durcheinander bring.  :balla:

Mein Rat für dich:
Gehe alles etwas gelassener an und lasse dich von der Zahlenflut nicht verrückt machen.
Ob bei dir Metformin etwas bewirkt, kannst du erst so überprüfen, wenn du zu aussagekräftigen Verläufen über längere Zeit ohne großartige Veränderungen gekommen bist. ;)

Je mehr du an verschiedenen Schrauben gleichzeitig drehst,
desto weniger aussagekräftig sind deine Messwerte.
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Kaffeeklatsch / Re: Ich fühle mich heute klasse, weil ...
« Letzter Beitrag von Gyuri am Februar 23, 2025, 10:39 »
… weil ich inzwischen meine Grippe (die erste seit Jahrzehnten) einigermaßen überstanden habe.

Ich war dafür nicht in ärztlicher Behandlung.

Früher sagten wir immer:
"Wenn man gegen Grippe was macht, dauert sie 14 Tage, wenn nicht, zwei Wochen" :coolman:

Das einzige was ich machte: Ich versuchte (meist erfolglos  :rotwerd: ) meine chaotischen Glukoseverläufe mit Korrekturen (Fiasp & Traubenzucker) einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Seit ein paar Tagen geht es "leicht hügelig  :wech: " wieder ohne großartige Korrekturen.

Beispiel:
Den abendlichen Faschingskrapfen mit viel Hagenbutte hatte ich gehörig unterschätzt …  :mauer: bis 237mg/dL (eher zu kurzer SEA als falsch dosiertes Fiasp)
Gegen 01:33 spürte ich einen Abfall … unter die 80er Marke und weil ich ungestört schlafen wollte, haute ich mir 2,5 KE Traubenzucker rein bevor ich ins Bett ging.

Laut G7 war ich um 01:49 (im Schlaf!) bei 73mg/dL und dann ging es im Schlaf an die 180er Grenze (Alarm abgeschalten  ;) )
Um 5 Uhr wachte ich dann "zum Lantus" im Zielbereich auf … (126mg/dL)
…und nichts war inzwischen passiert.  :super:



Durch meine Grippezeit hätte das ganz anders ausgesehen!  :kreisch:
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Hallo
Ich hatte heute Nacht eine Unterzuckerung, da ich wahrscheinlich zuviel Insulin gespritzt habe.
Daraufhin habe ich heute Nachmittag nochmal einen Traubenzuckertest ohne 1 IE Insulin zuspritzen gemacht
 
Start : 107 mg/dl
20 Min später : 106 mg/dl
60 Min später 117 mg/dl
120 Min später : 127 mg/dl
180 Min später :90 mg/dl
Höchswert war 75 Min. nachdem Start mit 142 mg/dl

daraufhin habe ich eine Mahlzeit gegessen, die genau ausgewogen und berechnet wurde
6,5 BE und ein Faktor von 1,5, da hätte ich 10 IE Insulin spritzen müssen.
Ich habe kein Insulin gespritzt.
Das waren danach die Ergebnisse
 
Start : 90 mg/dl
20 Min später : 100 mg/dl
60 Min später 156 mg/dl
120 Min später : 123 mg/dl
180 Min später :103 mg/dl

Für mich macht es den Anschein, als wenn ich kein Insulin benötige.
Ich spritze abends 24 IE Toujeo ( Langzeitinsulin) und nehme 1000 mg Metformin.
Kann es sein, dass das ausreichend ist?
Wie kann man feststelle, das der Körper genug eigeninsulin ausschüttet und ich trotzdem was spritze?
Ich nenne es mal eine Insulinüberlagerung.

Und nochmal eine frage, Metformin kann doch nicht zu einer Unterzuckerung führen oder?

Ich bin jetzt vollig durcheinander :kratz:

Das mit den Kardiologe ist sehr interessant grade bei mir
Bei mir wurde bei einer neuen Untersuchung per CT die Gefässe kontrolliert und mehrere stellen mit Plaque und zwei verengung gefunden
Meine Neurolgogen ist von den Bericht garnicht begeistert
Ich warte jetzt Kardiologe sich melden, sie ist leider krank
Zum Thema Korrektur VOR dem Essen wurde ich fast erschlagen wo ich fragte warum man es nicht später spritzen kann


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