Diabetesinfo-Forum
Diabetesfragen => CSII - Pumpentherapie => Thema gestartet von: Lauser am März 04, 2010, 10:36
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Hallo Leute!
Ich mach das bei so einem Forum das erste mal ihr seit mir empfolen worden,weil ich leute suche die von Insulinspritze auf Insulinpumpe gewechselt haben und die mir erfahrungen damit schreiben könnten.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
MFG Lauser
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Helfen? Gerne :ja:
Also - wo drückt der Schuh? :zwinker:
nicht wundern - ich verschieb´ Dein Thema mal in den richtigen Bereich:
http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/index.php/board,7.0.html (http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/index.php/board,7.0.html)
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Sorry wuste nicht wohin ich was schreiben oder fragen kann wie das funktioniert mach das erste mal sowas ich hoffe jetzt bin ich richtig!
Wie lange dauert das das man umgestellt ist und ist die pumpe was tolles?
MFG lauser
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:zwinker: ein bissele musst Du auf Antworten warten - bin selber kein Pumpi... :D
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Wie lange dauert das das man umgestellt ist und ist die pumpe was tolles?
Pen weg, Pumpe einschalten und man ist umgestellt ???
Ob die Pumpe was tolles ist, kann ich Dir nicht sagen.
Aber nützlich ist sie schon. ;D
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Halloli,
ich war fünf Tage im Krankenhaus zum Basalratentest und Einführung in die Pumpenbedienung.
Lag aber daran, dass die normale Umrechnung von ICT auf CSII bei mir nicht funktioniert hat.
Ich brauch seitdem ich die Pumpe habe, 2,5-fache weniger als vorher.
Ob die Pumpe was tolles ist, hängt davon ab, wie DU mit ihr klarkommst.
Ich finde es gut, dass ich besser auf meinen aktuellen BZ-Stand bzw. meine Betätigungswünsche wie Sport reagieren kann.
Auch Sachen wie Pizza- bzw. Fett-Insulinierung funktionieren einfach besser.
Ausserdem hätte ich ohne Pumpe zwischen 2 und 3 Uhr nachts noch eine Basalrate setzen müssen, da wollte ich aber lieber schlafen.
Das ist vielleicht auch noch ein Vorteil: ausschlafen ohne an die Basalspritze frühmorgens zu denken.
Du hast halt mit einer Pumpi einen lebenslangen Freund an Dir hängen ;) .
Das musst Du mit Dir selber ausmachen, ob Du das willst. Manchmal ist das auch für den Partner ein Problem.
Am besten eine Liste machen, was Du für Vorteile und Nachteile siehst und dann selbst entscheiden.
Gruss ... Sabine
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Das umstellen geht von einer auf die andere Minute.
Meiner Meinung nach ist die Pumpe was absolut tolles.
Du wirst viele Leute finden, die niemals eine Pumpe haben wollen.
Unter den Pumpis wirst du aber fast keinen finden, der das Gerät wieder hergeben will.
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Ich kann mich da Mr.Black nur anschließen. Ich wollte auch nie eine haben und will sie heute nie mehr hergeben. Man kann den BZ damit viel feiner steuern als mit Basalinsulin, was die Werte insgesamt besser macht. Und daß man sich nicht x-mal am Tag eine Nadel reinhauen muß hat auch was ;D
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Es gab eine Zeit, da wollte ich dieses Ding gar nicht haben. Aber das ist schon ewig her und die Diabetesbehandlung konnte man in der Steinzeit ansiedeln. Das war vor gefühlten 30 Jahren. Da lief man mit dem Ding noch im Rucksackgepäck herum. Das sah aber schon nach Zukunft aus.
Tja und wie das dann so ist, man ändert seine Meinung. Ich habe mich vor über 20 Jahren intensiv darum bemüht. Weil ich es mir in den Kopf gesetzt habe, das ich ich Nachwuchs haben wollte. Und zwar gesunden dank gut eingestellter BZWerte. Zu der Zeit löste das bei meiner Gyn noch Panik aus und in den letzen Wochen mit Gestose auch bei unserem im Krankenhaus am Wohnort. Da hatte man mich von der MHH aus für ein Wochenende nach Hause gelassen.
Naja, was macht man nicht alles um seinen Willen zu bekommen.
Genug Laberrababer ... Meine gesunde Tochter ist bald 19 Jahre alt. Die neueste Pumpengeneration ist viel kleiner und effektiver. Ähnlich wie beim Handy. Die werden auch immer kleiner und können immer mehr. Bloß vollautomatisch laufen die Pumpen leider immer noch nicht. Aussenstehende meinen das oft. Aber nein, wir müssen unser Hirn benutzen. Geht ganz gut, klappt aber auch nicht immer. Manchmal gibts da die "Unbekannten" die nerven, verstopfte Katheter, ein sich anbahnender Infekt ...
So ist das, langweilig wirds nicht. Aber irgendwie wollen wir auch keine Langeweile, oder?
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Hallo Lauser,
meine Pumpe hatte Anfang Januar ihren ersten Geburtstag.
Als ich mit dem Diabetes konfrontiert wurde, war schon der Pen für mich "schlimm" - ich hab die Pumpis als arme Schweine bedauert....so was wollte ich niiiiiieeeee :nein: haben :moser: ....
Dann war mein Insulinverbrauch irgendwann so enorm, daß ich doch mit ner Pumpe anfing zu liebäugeln....
Dann hab ich dafür entschieden - und es seitdem nicht mehr bereut.
Wie bei Sabine ist mein Insulinverbrauch enorm gesunken :ja: von knapp 250iE/d auf nun etwa 70-80iE/d.
Meine Basalversorgung läuft mit knapp 40iE um den Faktor 3 weniger als vorher.
Ich nehme wieder ab, was mich auch erfreut.
Naja, und den Pen setzt ich dann noch ein, wenns mal KH-lastig zugeht.
Dafür vergesse ich oft den Katheter zu wechseln :rotwerd: ...weil mir die Pumpe schon so vertraut ist...ich merk sie kaum.
Ach ja - ich hab die Pumpe nachmittags bekommen, morgens kein Basal mehr gespritzt - und das war es. Einschalten, Basalrate programmieren, Katheter setzen - fertig.... :zwinker:
Wenn Deine Indikation für die Pumpe ausreichend ist, mir dem Diadoc drüber sprechen, und ggf. Probetragen.
Ich war nach meiner Entscheidung für die Pumpe sehr sicher - hab nix probegetragen.... ::)
Viele Grüße
Dietmar
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Am besten eine Liste machen, was Du für Vorteile und Nachteile siehst und dann selbst entscheiden.
Hat sich jemand oder vielleicht mehrere schon Gedanken über so eine Liste gemacht?
Speziell würden mich Vor- / Nachteile in besonderen Situationen interesssieren ...
... Pfui
Schweinkram, das habe ich hier hin gehöhrt. :zwinker:
Ich denke eher an Schwimmen, Biken.
Aber Grundsätzliche keine Alltagssituationen.
Klar, die meisten lassen die Pumpe beim biken dran, beim schwimmen / duschen wird abgelegt.
Ablegen, anlegen, ablegen, usw.
Da stelle ich mir vor, das die Vorteile durch die Lästigkeit aufgefressen werden?
gruß,
Sascha
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Ablegen, anlegen, ablegen, usw.
Da stelle ich mir vor, das die Vorteile durch die Lästigkeit aufgefressen werden?
Absolut nicht. :ja:
Die Kupplungen zwischen Katherder und Schlauch sind so gut, dass man dies in Sekundenschnelle erledigt hat. Den Katheder kann man dranlassen und nimmt nur die Pumpe (mit Schlauch) ,ab ==> Fertig :super:
Wo bei man die Pumpe auch beim Schwimmen (je nach Modell) dranlassen kann und beim Fahrradfahren (je nach Insulinspiegel und Einstellung) abnimmt.
Ich nehme sie bei beiden ab :ja:
Pumpende Grüße
Archchancellor
"...das weibliche Geschlecht ist bei weitem minderwertiger als das männliche...Der weibliche Verstand ist schwächer."
(Der Jesuit Sarasa)
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HALLO DANKE FÜR DIE TOLLEN INFOS!
MIR WURDE DIE PUMPE VOR 5 JAHREN ANGEBOTEN ABER DAMALS KANNTE ICH SIE ZUWENIG UND BEFÜRCHTETE DAS ICH MIR BEI DA ARBEIT DIE NADEL RAUSREIßE UND UNABSICHTLICH INSULIN SPRITZE WEIL I MEINEN KÖRPER VORNE BEI DIE MASCHINEN ANDRÜCKEN MUß!
WO HABT IHR DIE PUMPE HÄNGEN VORNE ODER SEITLICH?
MFG LAUSER
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Hallo Lauser,
nachts trage ich meine Kleine um den Hals, tagsüber am Hosenbund. Da kann ich sie mit dem Klipp verschieben, wenn's mal stört. Viele tragen sie auch einfach in ner Hosentasche...
(Gibt auch noch Alternativen, wie Bauchgurt, Oberschenkelgurt, BH-Clip für Frauen)
Viele Grüße
Dietmar
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Ich trage meine Pumpe immer seitlich mit dem Bauchgurt.
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Echt? Ist mir zu "schwitzig"....und dann das Fummeln unter den Klamotten? :nein:
Viele Grüße
Dietmar
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Schwitzig ist das absolut gar nicht.
Unter den Klamotten muss ich nicht fummeln, da ich die Combo habe.
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.... da ich die Combo habe.
:patsch: hätt ich aus Deiner Signatur erkennen müssen :patsch:
Viele Grüße
Dietmar
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Meine Pumpe ist normaler Weise in der Hosentasche, nachts liegt sie irgendwo neben mir (einfach beim Schlagengehen abgelegt und morgens an der Leine (Schlauch) wieder zu mir gezogen), beim Laufen ist sie in den Schlüsseltaschen meiner Lauftights, beim Radfahren in den Trikottaschen, beim Skifahren in einer Tasche vor dem Bauch, wenn ich weniger als eine Stunde schwimme, wird sie abgelegt, wenn ich länger schwimme in der Gesäßtasche meiner Orca-Triathlonhose, beim Duschen und beim Sex koppele ich ab - obwohl bei letzterem auch nicht immer. :zwinker:
Mehr Lebenssituationen fallen mir jetzt erst einmal nicht ein.
Ach ja, nach 15 Jahren Widerstand gegen eine Pumpe trage ich seit vier Jahren eine und ärgere mich über jeden Tag, an dem ich so doof war, keine zu tragen. Und das sind bei 15 Jahren eine ganze Menge ...
Gruß, Andreas
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Nun, das klingt alles sehr gut.
Mein Hba1C Wert liegt seit Karrierestart von 14,0 über 7,8 seit mehreren Quartalen bei 6,2.
Das Ganze ohne Hypos oder andere Probleme.
Da wird die Argumentation etwas schwierig.
Schwanger werden ist auch gerade etwas schlecht :kratz:
gruß,
Sascha
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Hallo Sascha,
Da wird die Argumentation etwas schwierig.
Ja, insbesondere aber auch noch, weil ich jetzt nicht im Blick hätte, an welchem Punkt eine Pumpe bei Dir derzeit wirklich eine nennenswerte Verbesserung machen könnte?
Daher kannst Du m.E. ganz beruhigt erst mal zuwarten, ob sich die Situation bis sich der Therapiebedarf bei Dir verändert/vergrößert. Wofür es aber auch nicht so die rechten Anzeichen zu geben scheint.
Bei völliger Insulinsubstitution gestaltet sich das mit Pumpe immer mehr oder weniger besser. Bei Teilsubstitution funktioniert die eigene Insulinkapazität als "Edel-Pumpe". Nämlich closed-looped.
Gruß
Joa