Diabetesfragen > Der Erklärbär - Ich will's wissen
BZ-Messgerät
Gyuri:
--- Zitat von: AmeLei am April 20, 2014, 08:07 ---@ Gyuri
…, dann habe ich mich wohl etwas blöd ausgedrückt.
Ich meinte, ich habe …
--- Ende Zitat ---
Oh nein, du hast dich nicht falsch ausgedrückt. Ich hatte nur die Möglichkeit in Erwägung gezogen, die leichter zu erklären wäre. Mir erschien es nicht wahrscheinlich, dass man zu verschiedenen Zeitpunkten ausgerechnet immer 300er bzw. 260er Werte misst. Dann müsste es auch andere Vergleichsmessungen geben. Und ich vermute mal (wissen tu ich nix ), dass es nur zu den großen Abweichungen bei hohen Werten kommt.
Nur mal unter uns :zwinker: : Ob du einen BZ von 220 hast oder 350 mg/dl ist ohne große Bedeutung; das ist einfach zu viel des Guten. "Wichtiger" wäre vielleicht ob du bei 50 oder 170 mg/dl
rum gurkst. Die Abweichungen der Messdaten sind aber kaum linear sondern proportional, was bedeutet: 10% bei 60 mg/dl machen weniger aus als 10% bei 300 mg/dl.
Die Nachfrage beim Arzt wird garantiert wie das "Hornberger Schießen" ausgehen, weil man zu allererst von Bedienfehlern deinerseits ausgehen wird. Was mir öfter mal passiert, ich wasche mir vor dem Messen nicht immer die Hände - oder ich trockne sie nicht richtig ab. Je kleiner die Blutmenge ist, die der Teststreifen einsaugt, desto stärker machen sich Störgrößen wie Mehl, Zucker, Wasser, Fett, Schweiß, … (und was sonst noch an den Fingern haften kann) bemerkbar. Dennoch würde ich niemals behaupten, Teststreifen, die nur 0,3 µL Blut brauchen seinen ungenauer als welche, die vielleicht 3 µL benötigen. Da spielen noch ganz andere Dinge entscheidend mit.
Joerg Moeller:
--- Zitat von: AmeLei am April 20, 2014, 08:07 ---@ Jörg
Wenn ich deine Aussage richtig verstehe, dann habe ich ja gut dran getan, Gerät C auszuschließen und Gerät D zu nehmen, zumal die damit gemessenen beiden Werte von Gerät D identisch waren mit dem gleichzeitig gemessenen Wert von Gerät B. Richtig?
--- Ende Zitat ---
Jein :)
Wie gesagt: Vergleich mit anderen Geräten bringt nichts. Es sei denn das amdere ist ein Laborgerät.
Aber ein Gerät auszusortieren, weil drei Einzelmessungen zur selben Zeit aus drei verschiedenen Stellen zu sehr streuen (z.B. 134, 115, 142) ist okay. Vor allem wenn bei einem davon schon korrigieren würde und bei einem anderen nicht (->115 v.s. 142)
So macht das ein Diabetologe, den ich kenne: Messgerät(e) mitbringen lassen und dann in der Praxis eine Messung mit seinem Laborgerät vergleichen mit 3 Messungen aus jedem der mitgebrachten Geräte (jeweils aus verschiedenen Fingern, um Abweichungen durch die Blutgerinnung auszuschließen)
Viele Grüße,
Jörg
AmeLei:
@ Gyuri
Die Werte stammen aus den ersten Tagen, wo ich durch die hohen Werte den Diabetes zum ersten Mal richtig ernst nahm. :rotwerd:
Ich nehme seit dem 4.4.2014 jetzt Xelevia und inzwischen sind die Werte natürlich besser, da ich mich auch mit der Ernährung angepasst habe und den Diabetes nicht mehr ignoriere, sondern als Krankheit annehme.
In den letzten Tagen liegen meine Nüchternwerte bei ca. 130 und 1 1/2 Std. nach dem Essen bei max. 162. Ist zwar noch nicht optimal, aber schon viiiieeeel besser als mein Ausgangswert von 453 und einem HBa1c-Wert, der bei 11,7 lag, was anscheinend tatsächlich einem Schnitt von ca. 300 am Tag entspricht. Zur Zeit habe ich ja noch das Erysipel, das antibiotisch behandelt wird, von daher hoffe ich, dass, wenn die Behandlung abgeschlossen ist, der Wert nochmal etwas sinkt.
Da fällt mir ein, ich muss eine Ernährungsfrage stellen, soll ich das im Bereich "Allgemein" machen?
Danke Jörg auch nochmal für deine Erklärungen. Es scheint, ich muss mir doch einen Diabetologen suchen, obwohl ich mit meinem Hausarzt sehr zufrieden bin, aber der hat auch nur ein "Schätzeisen", wie du das nennst und da lag die Differenz zu Gerät B sogar noch weiter auseinander, nämlich 106. Mein Gerät maß an dem Morgen 210, seins 316 und als der Laborwert kam, lag der bei 253. Aber das Blut dafür wurde ja später abgenommen als meine Messung, die ich schon morgens zu Hause vornahm. Hm... Schade, ich dachte, ich könnte das mit meinem Hausarzt in den Griff bekommen. Habe ein wenig Angst, ihn vor den Kopf zu stoßen, denn er ist sehr engagiert. An dem Tag, an dem ich den hohen Wert hatte, erreichte ich ihn auf dem Handy (die Nummer hinterlässt er für Notfälle immer auf dem Anrufbeantworter, was ich sehr vorbildlich finde und noch lange nicht jeder Arzt macht) und er fuhr gleich mit mir in die Praxis, um mir das Rezept für Xelevia auszustellen.
Tommi:
Amelei,
wenn es nur um die Vergleichsmessung geht, könntest du die Arzthelferin bitten einen Tropfen venöses Blut mit deinem Messgerät zu messen. Später kannst du den Wert dann mit dem Laborergebnis vergleichen.
Gruß Tommi
AmeLei:
Danke Tommi! Werd ich mal machen.
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